Wie dürfen Kühe in Österreich gehalten werden? – Teil 2 - Hannes Lintner Transport und Agrarhandel
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Wie dürfen Kühe in Österreich gehalten werden? – Teil 2

28 Apr Wie dürfen Kühe in Österreich gehalten werden? – Teil 2

Wie schon im ersten Teil dieses Beitrags beschrieben, gibt es die Möglichkeit der Laufstallhaltung, Kombinationshaltung und Ganzjahresanbindehaltung. Hinzu kommen auch noch die Weidehaltung und die Haltung auf der Alm aber auch die Milchkuhhaltung in der Bio-Landwirtschaft, wollen wir in diesem Beitrag aufgreifen.

Weidehaltung
Bei dieser Haltungsform sind die Kühe einen großen Teil des Jahres auf der Weide und werden nur zum Melken in den Stall geholt. Die Zeiten für den Weidegang hängen von verschiedenen Faktoren ab. Zum Beispiel beeinflussen neben der Witterung und klimatischen Unterschieden auch die verfügbaren Milchsorten den Weidegang der Milchkuh. In Österreich ist die Weidehaltung im Winter leider nicht wirklich möglich und auch aufgrund von gesteigerter Milchleistung ist sie in den letzten Jahrzehnten zurück gegangen. Seit einiger Zeit setzt man aber wieder ganz stark auf das Wohl der Tiere und der Trend geht zurück zur Weidehaltung.

Haltung auf der Alm
Die Almwirtschaft hat in vielen Bundesländern Österreichs eine ganz lange Tradition. Kühe und Kälber verbringen die Monate von Mai bis September auf der Alm. Die Haltung auf der Alm verspricht den Tieren eine gesunde Umgebung mit viel Bewegungsmöglichkeit. In Tirol zum Beispiel kommt immer noch jede zweite Milchkuh im Sommer auf die Alm.

Milchkuhhaltung in der Bio-Landwirtschaft
Möchte man sich als Bio-Landwirt bezeichnen, müssen die Kühe an mindestens 120 Tagen im Jahr Auslauf im Freien haben. Hat ein Bio-Bauer mehr als 35 Milchkühe, dürfen diese keinesfalls in Anbindehaltung gehalten werden.

Das Wohl der Tiere ist für uns immer das Wichtigste und genau dahin geht zum Glück auch der Trend.

Dein „Agrar Lintner“-Team